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www.maxvalier.org |
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Max Valier, der
Namensgeber unseres Vereines, ursprünglich
Astronom (weniger bekannt) und später Raketenbau
- Pionier (als solcher bekannt), war eine
herausragende Persönlichkeit (Süd)Tiroler
Herkunft; geboren am 9. Februar 1895 in Bozen;
bereits seit seiner Jugend befasste er sich mit
Astronomie und versuchte, sein Wissen und seine
Erkenntnisse auf breiter Basis möglichst vielen
Leuten weiterzugeben (diverse Pubblikationen);
Astronomiestudium in Innsbruck, Wien und
München; als Folgeerscheinung wachsendes
Interesse an der allmählich beginnenden Luft-
und Raumfahrt; er experimentierte mit
Raketenantrieben an verschiedenen
Fahrzeugtypen (Flugzeuge, Autos, Schlitten,
Schienenfahrzeuge), Antriebsarten und
Brennstoffen; dabei erzielte er beachtliche
Fortschritte, die heute noch für die damalige
Zeit als revolutionär gelten; bei Testversuchen
mit neuartigen Brennstoffen an einem
Raketenfahrzeug verunglückte er in Berlin am 17.
Mai 1930 im jungen Alter von 35 Jahren tödlich;
er wurde in München beigesetzt, wo ihm die
Stadtverwaltung ein Ehrengrab bereitgestellt hat;
Max Valier gilt als erstes Opfer der Raumfahrt.
Im Deutschen
Museum in
München sind einige seiner Versuchsfahrzeuge
(Raketenwagen) ausgestellt. 
Quelle:
"Max Valier, ein Pionier der Raumfahrt"
von Ida Essers - Athesia Bozen
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Von
Zeitzeugen Walter Boeltz stammt diese vielsagende
Aussage:
"Max Valier
unterscheidet sich grundlegend von anderen
Männern der Rakete: er war Astronom - nie hat er
im Sold eines Kriegsministeriums und nie für
kriegerische Zwecke an der Rakete gearbeitet; er
glaubte, dem Frieden auf Erden zu dienen, indem
er den Blick der Menschen in die Weiten des
Weltalls lenkt; dadurch, so hoffte er, werden sie
Zank und Krieg vergessen; in seinem tatenfrohen
Idealismus Otto Lilienthal vergleichbar, stirbt
er für die große Idee, der er sein Leben
geweiht hat."
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